Lea Karow in ihrem Atelier, umgeben von ihren Gemälden

Ich bin Kunstlehramtsstudentin an der TU Dortmund und im Studium der Bildenden Kunst. Zuvor studierte ich Molekulare Biologie, Philosophie und Kunstgeschichte – Erfahrungen, die mein künstlerisches Denken bis heute genauso prägen, wie mein großes Interesse an medizinischen und psychologischen Themen.

Aktuell arbeite ich vorwiegend malerisch mit Öl und Acryl auf Leinwand. Die Werke entstehen aus einem intuitiven und prozessorientiertem Umgang mit dem Material. Dabei entwickelt sich ein Verständnis über Gewebe, Beschaffenheiten und Verbindungen. Meine Arbeiten sind abstrakte, surreale Auseinandersetzungen mit meinem Innerem. Viszerales, Neuronales und Kognitives, in Funktion und Dysfunktion.

Neben der künstlerischen Praxis bin ich in pädagogischen und kreativen Kontexten tätig. Aktuell arbeite ich im Rahmen des Projekts KuKuMo (Kunst und Kultur Mobil) der Kunstschule Gelsenkirchen in offenen Stadtteilangeboten mit Kindern. Meine kunstpädagogische Perspektive richtet sich dabei weniger auf klassische Schulszenarien als auf freie, niedrigschwellige Bildungsräume für alle Altersklassen.

Seit Anfang 2025 bin ich außerdem Teil der Ateliergemeinschaft und stellvertretende Vorsitzende des an die Ateliergemeinschaft geknüpften Vereins Helle9 (i.G.), der sich gemeinschaftlich für kulturelle Teilhabe engagiert.